1. Dieter Leimbach nimmt Abschied als Vorsitzender des Seniorenbeirats

    Seniorenbeirat beendet 7. Wahlperiode / Gremium hat engagiert gearbeitet / Mittwoch Neuwahlen

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    BÜCKEBURG (hb). Mit einem gemeinsamen Frühstück in der Begegnungsstätte hat sich der noch amtierende Seniorenbeirat (SBR) der Stadt Bückeburg aus einer arbeitsreichen Wahlperiode verabschiedet. Am kommenden Mittwoch, 5. Mai, wird im Ratssaal um 15 Uhr ein neuer Beirat gewählt. Nicht alle Mitglieder des Gremiums werden sich zur Wiederwahl stellen.

    Der Seniorenbeirat mit Marlies Spiehl (v.li.), Hilde Viehweger, Dr. Karl Heinz Biewener, Peter Liese, Dieter Leimbach und Christa Wanzek (mit Irmgard Koschorreck und Anton de Waal aus Nieuwerkerk) nimmt Abschied von der 7. Wahlperiode.

    Mit dem Ende der Wahlperiode endet auch die Ära von Dieter Leimbach, der sich nach 12 Jahren, davon 9 Jahre als Vorsitzender, nicht mehr zur Wiederwahl stellen wird. Dieter Leimbach bedankte sich im Rahmen des Abschiedsfrühstücks bei seinen Mitstreitern Peter Liese, Christa Wanzek, Hilde Viehweger, Marlies Spiehl und Dr. Karl Heinz Biewener für die engagierte Zusammenarbeit und erklärte am Tag seines 75. Geburtstags mit Tränen in den Augen: "Die zwölf Jahre haben mir Spaß gemacht."

    Das Gremium um Leimbach, der übrigens sich als sehr aktiver Vorsitzender unter anderem für die Gründung des Hospizfördervereins eingesetzt hat, hat nach Information von Schriftführerin Marlies Spiehl in den drei Jahren der 7. Wahlperiode gute Arbeit geleistet.

    Größter Erfolg war sicher die Einführung des Seniorentaxis, für das der Antrag gestellt wurde. Allerdings sind die bereit gestellten Gelder verbraucht. Auch müssen noch einige Kriterien geändert werden, damit die Aktion Seniorentaxi wieder ins Rollen kommt.

    Ferner hält Christa Wanzek für den jetzigen SBR im Landesseniorenrat Kontakt zu allen politischen Gremien. Auch hat sie einen Sitz im Rundfunkrat des Landes Niedersachsen. An den LSR war von den Bückeburgern ein Antrag gestellt worden, sich bei den politischen Entscheidungsträgern für die Vollfinanzierung von Hospizen einzusetzen.

    Peter Liese war unter anderem im Kreisseniorenrat und in verschiedenen Ausschüssen der Stadt tätig. Dr. Karl Heinz Biewener hingegen hat sich für eine personelle Besetzung der Volksbank im Stadtzentrum eingesetzt und war stellvertretender Delegierter in verschiedenen Ausschüssen.

    Ferner wurde in der Begegnungsstätte einmal im Monat eine Senioren-Sprechstunde abgehalten. Um der Einsamkeit im Alter vorzubeugen, macht sich der SBR neben den guten Kontakten zu Pflegeheimen, Häusern mit betreutem Wohnen unter anderem für die Bildung neuer Seniorenkreise stark. Aufgrund dessen wurden inzwischen eine Senioren-Sitzsportgruppe und eine weitere Gruppe gegründet, die sich monatlich bei Kaffee und Kuchen zum Klönen trifft. Neben der Teilnahme des SBR Gremiums an Fortbildungen des LSR, am "Netzwerk moderne kommunale Seniorenpolitik" in Hannover und an der VHS "Arbeitsgemeinschaft Senioren", hält der SBR seit Jahren gute Kontakte zu Bückeburgs Partnerstadt Nieuwerkerk (jetzt Zuidplas) in den Niederlanden. Zum 35-jährigen Partnerschaftsjubiläum wurde in Bückeburg im Rahmen eines Workshops gemeinsam das Thema "Älter werden in Europa" angepackt. Das Ergebnis wurde, ebenso wie Arbeitsergebnisse zu den Themen Patientenverfügungen und Vollmachten, unter www.bueckeburg.de (Link -Seniorenbeirat-) ins Internet gestellt. Es war eine arbeitsreiche Legislaturperiode des SBR, die nun zuende geht und für die an diesem Vormittag viele Dankesworte gefunden wurden. Nun dürfen Bückeburgs Senioren darauf gespannt sein, wer deren Anliegen in den nächsten drei Jahren vertritt. Foto: hb