BÜCKEBURG (hb/m). Anlässlich der Landesdelegiertentagung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) in Bückeburg wurde erstmalig eine offizielle Stadtführung auf dem Fahrrad durchgeführt. Die Themenradroute entstand unter dem Titel "Landtour Bückeburg" und wurde zum Teil mit EU-Mitteln gefördert. "Wir bieten unseren Mitgliedern
bei Veranstaltungen wie dieser Delegiertentagung immer die Möglichkeit, den Tagungsort und die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung kennen zu lernen", erläuterte Michael Stoewer vom Organisationsteam.
Da nicht alle Delegierten mit dem Fahrrad nach Bückeburg angereist waren, wurde die Stadtführung von einer Gruppe mit dem Rad und von einer zweiten Gruppe zu Fuß absolviert. Die "Landtour Bückeburg", die im Rahmen des "SattelFests" offiziell vorgestellt werden soll, wird nach Auskunft von Michael Buhr, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, demnächst auch mit Hilfe von GPS-Navigationsgeräten abgefahren werden können.
Nach der Besichtigung von unter anderem Hubschraubermuseum, Landesmuseum, Stadtkirche, Schloss und Mausoleum, trafen sich beide Gruppen am Ende der Stadtführung wieder am Tagungsort der Versammlung in der Landfrauenschule.
Hier wurden die Delegierten nicht nur von ihrem Landesvorstand begrüßt, sondern auch vom stellvertretenden Landrat Horst Sassenberg, Bürgermeister Reiner Brombach und dem ADFC-Bundesvorsitzenden Karsten Hübener.
Horst Sassenberg wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der Landkreis Schaumburg über 270 Kilometer Radweg und sechs Themenradrouten wie zum Beispiel die "Fürstenroute" und die "Bergbauroute" verfügt.
Reiner Brombach erinnerte an die erfolgreiche Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" und daran, dass bei der Bewerbung zur fahrradfreundlichen Kommune nur eine niedersächsische Stadt besser gewesen ist als Bückeburg. Foto: hb/m