1. Praxisarbeit von öffentlichem Interesse motiviert die Schüler

    Dr. Kurt Blindow Schulen und Landkreis unterzeichnen Kooperationsprojekt

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    BÜCKEBURG (hb/m). Zwei starke Partner haben sich gefunden und eine regelmäßige Zusammenarbeit vereinbart: Kreisbaudezernent Fritz Klebe und Rüdiger Maxin, Leiter der Dr. Kurt Blindow Schulen im Palais, haben am Samstagmittag ein Kooperationsprojekt unterzeichnet.

    Fritz Klebe (li.) und Rüdiger Maxin unterschreiben den Kooperationsvertrag; Martina Engelking, die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde (li.), und Eva von Löbbecke-Lauenroth beobachten den Vorgang.

    Im Rahmen der Ausbildungen zum Biologisch Technischen Assistenten (BTA) und Chemisch Technischen Assistenten (CTA) lernen die Schülerinnen und Schüler der Dr. Kurt Blindow Schulen unter anderem die Untersuchung von Ökosystemen kennen.

    Um einen praxisnahen Unterricht zu gewährleisten, wird dieser Unterricht seit 2007 in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Schaumburg durchgeführt. Bei den Dr. Kurt Blindow Schulen ist die Diplom-Biologin und Lehrerin Eva von Löbbecke-Lauenroth maßgeblich an den Arbeiten beteiligt gewesen und dabei von Dr. Jörg Oetting, Fachbereichsleiter Chemie, unterstützt worden.

    Zur weiteren Intensivierung dieser bewährten Zusammenarbeit wurde das Projekt "Gewässergüte-Untersuchung im Landkreis Schaumburg als praktische Ausbildung der Berufsfachschüler BTA/CTA" vereinbart. "Dies ist für den Landkreis und die Dr. Kurt Blindow Schulen eine win-win-Situation", erläutert Dr. Oetting. Die Schülerinnen und Schüler erheben Daten zur Gewässergüte in ausgewählten Oberflächengewässern und ihrem Umfeld, werten diese aus, stellen sie der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde zur Verfügung und unterstützen so den für die Überwachung der Wasserqualität zuständigen Landkreis Schaumburg.

    Die Berufsfachschüler erhalten nicht nur eine praxisnahe Ausbildung, sondern, so von Löbbecke-Lauenroth, einen zusätzlichen Motivationsschub. Ihre Arbeit ist nämlich von öffentlichem Interesse, wird von einer Behörde überwacht und durch den Projektpartner Landkreis Schaumburg auch präsentiert und beurteilt. Auf keinem Fall landen die zeitaufwändigen Untersuchungen, die sich auch in den Freizeitbereich ausdehnen, im Papierkorb.

    Foto: hb/m