1. Klare Aussagen und ehrliche Entscheidungen

    Bückeburger SPD präsentiert Wahlprogramm / Mehr Kommunikation mit Bürgern

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    BÜCKEBURG (nh). "Bückeburg sind wir alle" ist das Wahlkampfmotto der SPD für die kommende Wahl am 12. September. In ihrem jüngst verteiltem Wahlprogramm werben 20 motivierte und vielseitige Kandidaten um die Stimmen der Wähler. Dabei liegen den Kandidaten zahlreiche Themen am Herzen, die sie mit ihrer Expertise verbessern möchten. Einig ist sich das Kandidatenfeld dabei, dass es an der Zeit ist, eine klare Linie zu verfolgen, Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen und die Kommunikation und Information zum Bürger zu verbessern. Ein Herzensthema ist und bleibt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Und da verfolgen die Bürgermeisterkandidatin Sandra Schauer und ihre Mitstreiter größere Ziele, wie die Schaffung einer nicht gewinnorientierten städtischen Wohnungsbaugesellschaft und Wohnraumschaffung auch unabhängig großer Förderungen: "Wir müssen vor Ort aktiv werden, wie wir es beispielsweise in der Windmühlenstraße planen und somit auch bewirkt haben, dass entgegen den ursprünglichen Planungen der Stadt, dort nicht nur Einfamilien-, sondern auch Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Weiter können wir als Stadt Flächen zur Verfügung stellen, die dann nicht nach Preis, sondern nach einem sinnvollen Konzept vergeben werden, um Wohnraum zu schaffen für Senioren, Alleinerziehende, Singlehaushalte und viele mehr". Für die SPD-Mitglieder ist weiter ein zentraler Gedanke, die Kommunikation mit und die Information der Bürger elementar zu verbessern. "Die meisten kommen nicht in die Ausschüsse, daher müssen wir Wege finden, die Bürger alternativ auf dem Laufenden zu halten, was so im Rathaus und ihrer Stadt passiert", so Schauer. Auf den Stadt- und Ortsrundgängen, die künftig regelmäßig stattfinden sollen, habe sich ein großes Interesse der Bürger am politischen Geschehen gezeigt. Damit das auch so bleibt, soll der stetige Austausch gepflegt werden. "Die Bürger sollen möglichst niederschwellig an Informationen kommen. Wir sollten die Mittel der Digitalisierung dafür nutzen, auch Bürgermeistermitteilungen, Bürgerwerkstätten und ähnliches wären hier denkbar, um den Bürger auf vielfältige Weise zu erreichen. Als Bürgermeister ist man nicht nur Verwaltungschef, es ist auch die Aufgabe, Brücken zum Bürger zu bauen", so Schauer weiter. Dabei sollen klare Aussagen getroffen werden, bei denen es auch bleibt: "Kein weiteres Rumgeeiere mehr. Das haben wir bereits deutlich bei Bauerngut und dem Eveser Sportplatz mit unseren Aussagen gezeigt", bestätigt Albert Brüggemann. Jens Tegeler, einer der Neuzugänge, wünscht sich, dass Verwaltungsprozesse beschleunigt werden, aber auch politische Entscheidungen schneller und unkomplizierter gefällt würden. Als mahnendes Beispiel nennt er hier den nahenden Schulstart, bei dem die Schüler erneut mit Maskenpflicht und weiteren Maßnahmen konfrontiert sind, unter anderem auch, weil endgültige Entscheidungen für oder wider Luftfilteranlagen und anderen Hilfsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten auf sich Warten ließen. "Wir sollten Entscheidungen zielstrebiger und transparenter hinbekommen, ohne zu klüngeln. Keine Politik hinter verschlossenen Türen", so Tegeler. Daher stehen auf dem SPD-Wahlprogramm für die kommenden Jahre neben den erwähnten Punkten außerdem eine Gestaltung der Innenstadt mit mehr Leben, Attraktivität und einem starken Einzelhandel und weniger Leerständen; mehr Barrierefreiheit, Verkehrsberuhigung und Radwege sowie eine verbesserte Verkehrssicherheit; Gewerbe und Unternehmensgründungen sowie klimafreundliche Investitionen und Glasfaserausbau zu fördern und krisenfeste Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Als Beispiel nennt die SPD hier auch die Planungen der Firma Bauerngut, die klar unterstützt werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll weiter verbessert werden durch bedarfsgerechte Betreuungsplätze, an den Grundschulen muss in die Digitalisierung investiert werden. Weiter sollen mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, ein breites Kulturangebot weiter ermöglicht und ehrenamtliches Engagement und die Feuerwehren unterstützt werden. Bürger sollen nicht am Straßenausbau finanziell beteiligt werden und die Stadt soll eine umsichtige Finanzpolitik und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern betreiben. Detaillierte Informationen zu den Kandidaten und dem Wahlprogramm gibt es außerdem unter www.spd-bueckeburg.de. In folgender Reihenfolge werden die Kandidaten zur Wahl stehen und für diese oben genannten Ziele kämpfen: Sandra Schauer, 47-jährige Bürgermeisterkandidatin und bereits seit 2016 im Stadtrat vertreten, unter anderem als Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses (bei einer Wahl zur Bürgermeisterin würde Schauer aus dieser Liste herausfallen und die weiteren Kandidaten einen Platz aufrücken); Jens Bartling, 54 Jahre, Chemiker und "in der SPD aus Überzeugung"; Reinhard Luhmann, seit 54 Jahren in der SPD und langjähriges Ratsmitglied mit der Farbe "Rot" als seinem Markenzeichen; Albert Brüggemann, ebenfalls lange Jahre Mitglied im Stadtrat und Vorsitzender des Kulturausschusses; Marita Döhler, seit 2017 Ortsvorsteherin in Müsingen mit dem Fokus aus Förderung der Wirtschaft und von Arbeitsplätzen; Jens Meier, 48 Jahre alt, seit 2001 im Stadtrat, Ortsrat von Scheie und Stadtratsvorsitzender; Thomas Rippke, 56 Jahre, bekannt von seinem Kampf gegen die Bahntrasse mit der Initiative BigTab; Gerd Vogel; Benjamin Stahlhut aus Rusbend, 38 Jahre, parteilos; Dieter Everding, 73 Jahre, seit 25 Jahren Mitglied im Stadtrat und Vorsitzender des Sport- und Partnerschaftsausschuss; Wilfried Wilharm, 63 Jahre aus Nordholz, seit über 20 Jahren unter anderem im Eveser Ortsrat aktiv; Thorsten Buhrmester, langjähriger Hausmeister der Grundschule am Harrl und seit über 40 Jahren bei der Feuerwehr, davon sechs Jahre als Ortsbrandmeister; Jens Tegeler, 42 Jahre alt und fünffacher Vater, der nach eigener Aussagen "gern ins Lenkrad greifen möchte; Meike Schatz, 49-jähriges Neu-Mitglied der SPD mit dem Fokus auf Familienfreundlichkeit und Inklusion; Frank Kronshorst, parteilos, 47 Jahre aus Cammer; Joachim Klöpper, ebenfalls parteilos, Vorsitzender des TVE Röcke und aktiv im Forum der Bückeburger Sportvereine; Stefanie Winkelhake, parteilos, 48 Jahre aus Achum; Horst Buchholz, 67 Jahre und sehr engagiert im Sportbereich; Bernd Wolf, 61 Jahre und Vater von zehn Kindern; sowie Friedhelm Winkelhake, parteilos. Foto: nh